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Selbstfindung über Skype

Liebe Leser, mir fällt es unglaublich schwer, in dieses Thema einzusteigen, weil es so viel zu sagen gibt. Ich bin so überwältigt von den Gefühlen in mir. Von den Erkenntnissen, die in letzter Zeit immer geballter auf mich trafen und vor allem aufgrund des Skype-Gesprächs vom gestrigen Abend. Ich bin so glücklich, dass ich meinen Impulsen gefolgt bin. Dass mich mein Bruder dahin geleitet hat, einfach mit dem Satz "Vielleicht ist das was für dich." Ich muss euch nun bitten etwas Geduld zu haben, bis es zum eigentlichen Ereignis kommt. Denn die Vorgeschichte zu dem, was ich erlebt habe, ist ebenso wichtig. Ich freue mich aber, dass ihr diesen Beitrag lest, denn er könnte euer Leben verändern (zum Guten natürlich). Und wenn nicht,  dann seid ihr vielleicht schon richtig gut dabei und das ist umso schöner.



Vorgeschichte - Blogname

 

Letztens gab es einen Nachmittag, an dem ich - wie schon seit vielen Tagen - auf meinem Liegestuhl unter dem Wellblech meines mittlerweile heimatähnlichen Coffeeats lag und nachdachte. Ich ließ Gedanken an mir vorbeiziehen, nahm zum Beispiel wahr, dass ich manchmal doch noch traurig über meine Verletzung war. Doch an diesem Tag kam mir mein Blog in den Sinn: Mal eben leben - Martin sucht sich selbst. Manche Leute hatten mich kurz nach der Namensfindung gefragt, ob ich den Untertitel nicht ändern wollte. Doch das habe ich nicht getan. Es hat sich erstens richtig angefühlt und zweitens sagt er alles aus, was man wissen sollte, wenn man diesen Blog besucht. Dass es dort einen Mann gibt, der sich auf die Suche nach seinem Selbst gemacht hat und dafür durch die weite Welt reist. Und genau in dieser Reihenfolge sollte es auch passieren: Erst die Selbstfindung, dann das Reisen. Ich weiß, dass sich manche von euch fragen, warum ich dafür aus Deutschland weg bin. Selbstfindung kann man überall durchführen, das stimmt schon. Der Ort ist dafür nicht so entscheidend wie die Umstände, die uns dabei begleiten. Doch in einem Alltag, an dem man 5 Tage darauf wartet, dass man 2 Tage lang leben darf, hat mir nicht genug Raum gelassen, und noch weniger Zeit.

 

Vorgeschichte - Verletzung auf Reisen

 

Vielleicht hätte ich das trotzdem alles geschafft. Ich hätte einfach weitermachen können. Vielleicht hätte ich mich dann nicht so blöd verletzt und könnte jetzt rennen, springen, tanzen gehen (was ich wirklich sehr vermisse). Ich bin aber kein Fan von "Was-wäre-wenn", war ich noch nie. Und ich glaube, sich vorzustellen, was alle hätte besser laufen können, ist einfach nur ein Versuch, aus der Realität auszubrechen, die einem gerade zu viel wird. Worauf ich hinaus will, ist, dass ich meine Verletzung nun willkommen heiße. Ich fühle den Schmerz bei jeder erneuten Massage (bei der letzten verließ ich das Krankenhaus sogar zitternd und dermaßen erschöpft). Aber ich habe gelächelt und mich gefreut. Ich habe mir die ganze Zeit gesagt, dass der Schmerz Gutes bewirkt und Heilung verspricht. Und jedes Mal, wenn ich mir erneut weh getan habe und wieder zurückgeworfen wurde, kämpfte ich gegen die Schuld- und Hassgefühle gegen mich selbst, dass ich schon wieder nicht achtsam genug war. Und ich habe bereits so viel gelernt, dass sie kaum noch an mich herankommen. Denn das Wissen, dass alles, was passiert, so sein soll, einen Sinn hat, dieses Wissen ist stärker und gibt mir viel mehr Kraft weiterzumachen. Ich weiß nun, dass der Hass und die Schuld in meiner Kindheit entstanden, als ich nicht anders mit diesen mächtigen Gefühlen umzugehen wusste. Doch warum weiß ich das auf einmal, fragt ihr euch? Natürlich seid ihr sehr gespannt und deshalb geht es jetzt auch los:



Vorgeschichte - Mein Buch "Das Seelenerbe"

 

Einige von euch haben es zu Hause im Bücherregal stehen, mein erstes Buch "Das Seelenerbe". Alle, die dieses Buch gelesen haben, werden die folgenden Dinge nun aus einem ganz anderen Licht sehen. Alles, was ich jetzt beschreibe, wird einen Sinn machen, den ich selbst nicht richtig erkennen konnte, als ich vor 4 Jahren mein fertiges Buch in der Hand hielt. Ich wusste am Ende nicht mal richtig, wie ich auf all die Ideen gekommen war. Doch gleichzeitig war dieses Buch von essenzieller Bedeutung für mein Leben und die damalige Zukunft.

Also, haltet euch fest:

 

Ich weiß nun mit völliger Sicherheit, dass es Seelen gibt und Menschen, die diese wahrnehmen können. Ich weiß, dass es mehr als nur Glauben ist, weil ich offiziell Zeuge werden durfte, wie es funktioniert. Und Ramón Gartmann ist so ein Mensch mit der Fähigkeit, Seelen sehen zu können. Ich habe mich schon vor dem Gespräch mit diesem besonderen Menschen aufgrund meiner Verletzung viel mit Selbstfindung, Selbstmitleid etc. beschäftigt und auch selbst Dinge herausgefunden, erkannt und angenommen. Doch was da gestern im Gespräch alles passiert ist, zeugt von so viel emotionaler Tiefe und einem wirklichen Bewusstsein, das viele als feinstofflichen Körper bezeichnen. Ich habe mir bereits einige Tage vor dem Gespräch die Podcasts von Ramón angeschaut und gemerkt, dass er genau weiß, wovon er redet. Was er da beschrieb, hat in mir direkt Anklang gefunden. Und ich lege euch das wärmstens ans Herz mal in den Podcast reinzuhören, egal, wie stressig euer Alltag ist. Am Ende des Artikels hab ich euch dafür mal den direkten Link vorbereitet.



Das eigentliche Gespräch

 

Bereits eine dreiviertel Stunde vor dem Gespräch wuchs in mir die Aufregung so sehr, dass es mich an einen Moment in meinem Leben erinnerte, an dem ich genauso aufgeregt war. Nämlich als ich nach vielen, vielen Jahren wieder Kontakt zu meinem Vater aufnehmen wollte und seine Nummer in mein Telefon eintippte.

Als Ramón dann über Skype auf meinem Laptop anrief und wir die ersten Sätzte austauschten, fühlte ich mich sogleich wohl, angekommen, er war so sympathisch. Er strahlte so unglaubliche Ruhe aus, das war ein sehr gutes Gefühl. Es stellte sich heraus, dass er mich bereits eine dreiviertel Stunde vor dem Gespräch spüren konnte und dass es zur gleichen Zeit wie meine Aufregung begann, war wohl auch kein Zufall. Er meinte nämlich, dass ich trotz einer riesigen Last, einer sehr großen Spannung in meinem Leben doch schon recht gut im Fluss sei. Diese Last ist mein immer noch nicht ganz gelöstes Vaterproblem. Diese eine große Spannung hat meine Skoliose verursacht, mein Fingernägel knabbern und den Druck auf meinem Kiefer, der beim Schlafen zum Knirschen führt.

In der Kindheit passieren oft Dinge, mit denen wir als Kind nicht richtig umgehen können und auch in der Außenwelt auf Ablehnung für manche Gefühle in uns stoßen. Ich bin ein Scheidungskind und hättet ihr mich vor einem Jahr etwas über meine Kindheit und über meinen Vater damals gefragt, hätte ich nichts darauf sagen können. Ich wusste Jahre meines Lebens nur wenig über ihn, und was ich wusste, war nicht wirklich gut. Ramón sah aber noch mehr, er konnte mich in der einen Stunde genau da hinführen, wo ich selbst schon ewig nicht mehr gewesen war. Zum Beispiel führte er mich zurück zu der Liebe, die ich als Kind für meinen Vater spürte. Ich hatte einfach verdrängt, dass da Liebe für diesen Menschen war, egal, wie schlecht er mir geredet wurde. Ich war ein Kind, was einfach nur seinen Vater liebte. Es klingt echt komisch, aber dieses Gefühl habe ich damals als Schutz so tief in mir vergraben, dass es im Grunde nicht mehr für mich existiert hat. Als mir das bewusst wurde, überkamen mich die Tränen, weil ich mich zurückversetzt gefühlt habe. Als hätte mich Ramón dorthin zurückgebracht, damit ich endlich wieder sehe, was eigentlich los war. Das Gefühl der Liebe war so dermaßen befreiend und so tief in mir drin, dass ich mich viel leichter fühlte. Und ich war sauglücklich.

Zwischendurch ließ er uns immer ein bisschen Zeit, die Gefühle auch richtig zu spüren und anzunehmen.

Und dann wurde es etwas unangenehmer, aber er versprach mir, dass danach direkt das Gute kommen würde. Ich überwinde mich nun übrigens, das Folgende zu erzählen, obwohl es extrem persönlich ist. Ich möchte aber deutlich machen, dass Ramón genau wusste, wo er mich hinführen musste und es dauerte keine 10 Minuten, dass ich es herausfand. Außerdem glaube ich, dass viele Menschen, und vielleicht einige, die diesen Blog lesen, dasselbe Problem haben wie ich es hatte: Selbsthass und das Gefühl, nie gut genug zu sein.

Dieses Gefühl hat mich mein Leben lang begleitet, in allen Beziehungen zu anderen Menschen und vor allem zu mir selbst. Diesen Hass auf mich selbst aufzulösen, war nochmal um einiges befreiender, so unglaublich überwältigend positiv, dass ich wieder meine Tränen einfach rauslassen musste. Es war das tiefste Gefühl von: Ich bin wundervoll, gut, toll!!

Denn damals nach der Trennung meiner Eltern sind wir umgezogen und ich konnte meinen Vater, den ich ja sehr doll liebte, nicht mehr sehen. Als Kind, das die Situation gar nicht richtig verstehen konnte, habe ich meiner Mama die Schuld dafür geben wollen. Und so entstand Wut und Hass in mir, was völlig normal wäre, betonte Ramón. Aber diesen Hass konnte ich gar nicht richtig loswerden, weil meine Mama diesen abblockte und so kam er auf mich zurück. Und so entstand auch der Gedanke nicht gut genug zu sein. Ich dachte als ahnungsloses Kind, dass ich nun an der Situation schuld war. So schnell, wie solch ein Gedanke kommt, so schnell kann er sich tief in unserem Unterbewusstsein zusammen mit dem Gefühl von Hass und Wut auf uns selbst verfestigen und uns – unverarbeitet – ein ganzes Leben lang begleiten. Ramón spricht in einem seiner Podcasts auch von Mustern. Denn wenn wir dieses versteckte Gefühl nicht auflösen, wird uns das Leben immer wieder ähnliche Situationen schenken, mit denen wir genau zu diesem Gefühl geführt werden. Und dann brauchen wir Mut und Kraft, uns nicht dagegen zu wehren und die Mauern aufrechzuerhalten, sondern in uns zu gehen und herauszufinden, was uns das Leben damit sagen will. Und manchmal sind diese Gefühle so dick hinter Mauern verpackt, dass wir auch von außen Hilfe annehmen sollten.

 

Es gäbe jetzt noch so viel mehr zu erzählen, doch ich denke, das Wesentliche ist gesagt. Manches möchte ich ja auch für mich behalten und genießen.


Das ist der Mann, den ich schon vor 4 Jahren in meinem Buch beschrieben habe.
Das ist der Mann, den ich schon vor 4 Jahren in meinem Buch beschrieben habe.

Ich kann euch ehrlich nicht sagen, wie oft ich in meinem Leben dachte, ich sei nicht gut genug und während mir alle zusprachen, was für ein besonderer Mensch ich für viele bin, so hörte ich in mir nur: „Ich bin eh nicht gut genug.“

Ich bin wirklich sicher, dass sehr viele Menschen genau dasselbe Problem haben. Und aus dem Grund schreibe ich diesen Artikel. Weil es Menschen da draußen gibt, die mit ihrer Gabe helfen können. Genau wie Tharik in meinem Buch genau diese Gabe erhält und lernen muss, damit umzugehen, damit er anderen helfen kann. So wie ich generell denke, dass jeder Mensch mit seiner persönlichen Gabe auf der Welt ist, um etwas Gutes zu vollbringen und anderen zu helfen. Nur müssen wir lernen, welche Gabe wir haben und wie wir damit umgehen. Das ist doch eine wundervolle Lebensaufgabe, oder nicht?

 

Ich möchte nochmal betonen, dass ich Ramón noch nie vorher getroffen habe. Er wusste trotzdem vieles aus meiner Kindheit, an das ich mich selbst nicht erinnern konnte. Er wusste ganz genau, wo meine am tiefsten versteckten Emotionen lagen, deren Ausgraben mich unbeschreiblich frei fühlen lassen hat. Er war mir auf Anhieb sympathisch, was ich damit erkläre, dass er mit sich selbst so sehr im Reinen ist, dass er diese Schwingungen auch nach außen ausstrahlt. Berichtige mich, wenn ich falsch liege, Ramón.

 

Ich glaube, der Großteil meiner Leser weiß, dass ich nicht verrückt im Kopf bin und kann mir das Beschriebene glauben. Und für alle, die skeptisch sind, hört einfach in Ramóns Podcasts, schaut euch seine Videos an oder bucht eine Stunde und lasst euch überraschen. Glaubt mir einfach, glaubt meiner Begeisterung für dieses Erlebnis und dem Gefühl von tiefer Liebe und Freiheit danach. Glaubt an Energie und Seelen, denn das ist, was wir sind und wonach die meisten von uns ihr Leben lang suchen.

 

Ich bin sehr gespannt auf eure Reaktionen und bedanke mich wie immer bei euch fürs Lesen! Nun könnt ihr euch nachfolgend einfach mal über diesen wundervollen Mann informieren.

 

DANKE!

Links zu seiner Homepage

Übrigens war ich so überwältigt von Ramóns Person, als ich seinen Lebenslauf las, dass wirklich mein ganzer Körper voll mit Gänsehaut war.

Worüber ich mich, und er wahrscheinlich auch, sehr freuen würde, wäre eure kleine Geste des Teilens, erzählt es weiter oder verbreitet es auf Facebook und Co. Seht es als winzigen Schritt für eine riesige positive Veränderung in der Welt. Es ist nur ein Klick, aber ihr unterstützt damit eine Gabe, die Heilung verspricht und Menschen glücklich werden lassen kann. Ich wünsche mir das von ganzem Herzen, weil mein Herz spürt, wie gut es mir jetzt geht und es will, dass es euch auch gut geht.


Ramóns Podcast

Ramón erzählt von seiner Gabe



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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan (Dienstag, 08 Mai 2018 19:26)

    Auch beim lesen kam mir nochmal die ein oder andere Träne und Erleichterung, Glück und Liebe hoch. Ich konnte mir gut vorstellen, welch eine Erleichterung du gespürt haben musst! Ich freue mich sehr für dich und ich überlege ernsthaft ein Gespräch mit ihm zu buchen. Auf jeden Fall werde ich jetzt mal deinen Artikel teilen!