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Neue Wege

Während es auf meiner Seite so aussieht, als hätte ich mir ein paar Tage Ruhe gegönnt, ist in Wirklichkeit so einiges passiert. Es gab nicht nur einen Streit, dessen Resultat mich in eine neue Richtung lenkte, nein, ich habe auch endlich beschlossen, nochmal ganz professionelle Hilfe aufzusuchen. Was genau ich damit meine, liest du weiter unten.

Warum immer streiten?

Die letzten Tage waren so dermaßen anstrengend. Zwischendurch hatte ich gar keinen Schimmer mehr, was ich noch denken soll, tun kann. Ich wusste, mit meinen niederträchtigen Gedanken ziehe ich nicht nur mich, sondern auch andere runter. So auch meine Freundin. Ich war es leid, immer dieselben Sätze sagen zu müssen. Immer wieder wiederholte ich, dass ich keine Ahnung habe, warum ich das alles tue. Warum ich das nicht zurückhalten kann. Warum ich ständig meckere und mich die kleinsten Ereignisse oder Worte direkt verärgerten.

Ich sage euch, warum: Weil ich es zuließ. Ich entschuldigte es irgendwo in mir und ließ es zu, als hätte ich keine Chance dagegen anzukommen. Doch alles im Leben ist eine Entscheidung. Und so entschied ich mich auch dafür, schwach zu sein. Oder noch präziser - dass ich einer Depression nicht gewachsen bin. Damit entschuldige ich jeden Satz, den ich im Nachhinein bereue. Damit entschuldige ich Faulheit, Ärger, Selbstmitleid - einfach alles. Ich fragte mich die ganze Zeit, wie ich aus diesem Teufelskreis herauskomme. Denn, wie ihr schon wisst, nehme ich das alles sehr bewusst wahr, kann es nur (noch) nicht ändern. Ich habe die Lösung gefunden.

Alles ist Mindset

Das Wort Mindset ist mir in den letzten Wochen öfter vorgekommen als je zuvor in meinem ganzen Leben. Das Mindset ist im Grunde die Einstellung, die du deinem Gehirn im Laufe der Zeit gegeben hast. Es gibt zwei allgemeine Richtungen, in die dich dein Mindset lenken kann: Selbstzerstörung und Erfolg.

Das Problem bei Menschen mit einer Depression oder fehlendem Selbstwertgefühl ist, dass sie annehmen, es sei die Realität, was sie denken. Sie haben ihr Mindset so lange darauf trainiert sich selbst kaputtzumachen, dass es für sie normal ist aufzugeben, sich zu bemitleiden oder keine Träume zu haben. Klingt ziemlich traurig, nicht wahr? Solch ein Leben ist nicht schön. Und dort herauszukommen scheint vor allem für die Betroffenen unmöglich. Es geht immerhin um Vorstellungskraft. Und wie soll sich jemand etwas Wundervolles vorstellen, wenn er sein ganzes Leben lang nie etwas Wundervolles zugelassen hat.

Ich zum Beispiel kenne kein Leben, in dem ich mich nicht selbst verurteile. Oder in dem ich mich nicht über Kleinigkeiten aufrege. Gleichzeitig wünsche ich mir immer mehr, dass ich ein Leben führen kann, indem ich meine kostbare Zeit nicht mit so etwas verschwende. Aber sich vorzustellen, wie ich anders reagiere, wenn es etwas gibt, das mich aufregen könnte, ist schwer. Der erste Schritt ist also erst einmal das Bewusstwerden für all die negativen Gedanken, die ich loswerden will, zusammen mit dem Bewusstmachen der Situationen, in denen ich diese Gedanken habe.

Werde Programmierer (oder Gärtner)

Ich liebe Metaphern. Sie helfen es einen Sachverhalt leichter zu umschreiben und auf der anderen Seite zu verstehen. Wenn ich also nun bewusst werde über die Situationen und Gedanken, kann ich beginnen, mein altes Mindset aufzulösen und ein neues zu errichten. Es ist wie ein Programm, das mir nicht mehr gefällt. Es ist altmodisch und langsam. Stürzt dauernd ab. Es gibt Programmierer, die kümmern sich um die Reparatur und Instandhaltung von Programmen oder Apps. Wie oft habt ihr denn in der Statusleiste eures Smartphones die Benachrichtigung, dass schon wieder eine App aktualisiert wurde. Warum sollt nicht ihr selbsts imstande sein, euer Mindset zu updaten? Updates sind nie größer als das eigentliche Programm. In kleinen Schritten zum gewünschten Erfolg. So findest auch du heraus aus dem depressiven Gedankenkreis und hinein in ein aktualisiertes Programm, das ausgezeichnet funktioniert. Und wenn alles nicht hilft, kannst du immer noch radikal ein neues Programm schreiben, Mindset 2.0.

Magst du lieber die Natur, dann vergleiche dich mit einem Gärtner. Du warst lange ein fauler Gärtner und hast Unkraut wachsen lassen. Viele Dornen und Gestrüpp, so weit das Auge reicht. Du weißt gar nicht, wo du da anfangen sollst? Du kannst auf viele Arten etwas Neues beginnen. Reiße das Alte heraus, oder suche dir eine Stelle, an der noch nichts wächst. Oder kümmere dich um neue Erde oder einen neuen Garten. In deinem Mindset gibt es unzählige nicht genutzte Gärten, such dir einen aus. Wichtig ist, dass du dich dann bewusst dafür entscheidest, eine schöne Blume zu pflanzen. Suche dir Pflanzensamen aus, die dir später Freude bringen werden. Suche dir etwas, das dich motiviert, dich um deine Pflanze zu kümmern.

Mit diesem Vergleich bekommt das Sprichwort "Wir ernten, was wir säen" direkt eine viel tiefere Bedeutung.



Was pflanzt du?

Bleiben wir mal bei dem Gärtnerbeispiel. Vielleicht hast du jetzt gut verstanden, wie du deinen eigenen Weg starten kannst. Vielleicht fehlt dir aber ein motivierender Gedanke, sprich: Der richtige Samen. Ich möchte dir gern ein paar Beispiele nennen, die dir als Hilfe dienen können. Sie sollen keinesfalls einen Zwang darstellen. Du kannst sie dir täglich aufsagen, aufschreiben oder auf andere Art und Weise verinnerlichen:

 

Meine Zeit ist kostbar.

Ich bin liebenswert.

Ich bin gut, so wie ich bin.

Ich bin ein erfolgreicher Mensch.

Ich fühle mich wohl in meiner Haut.

Ich bin im Reinen mit mir und meinem Leben.

Ich bin stark.

Was ich mir vornehme, gelingt mir.

Ich bin dankbar dafür, dass ich glücklich und gesund aufwache.

 

Es gibt viele weitere solcher Ich-bin-Affirmationen. Richtig hilfreich finde ich dabei die Youtube-Videos, die ich mir über Kopfhörer früh morgens anhöre. Willst du direkt damit starten? Nutze den folgenden Button, um direkt zu einem meiner Lieblingsvideos zu gelangen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen, oder wenigstens einen kleinen Einblick in das geben, was in meinem Leben zur Zeit so abgeht. Ich lasse mich von meinem alten Verhalten nicht mehr so kontrollieren, denn mir ist mein Leben wichtiger, als jeden Tag angepisst oder traurig zu sein.

Es gibt nur eine Sache, die ich nicht direkt ändern kann. Und deshalb gibt es ganz zum Schluss, ganz unten noch einen Zusatz zu meiner Heilung auf eine andere Art.


Vielleicht suchst du auch nach einem passenden Buch. Was wäre dafür besser geeignet als Amazon Kindle. Nachfolgend habe ich wieder 3 Bücher herausgesucht, die dir dabei helfen, aus dem Strudel der Depression auszubrechen, indem du Positives Denken lernst. Mir gefällt dabei das dritte Buch am besten, da es als eBook nur 3,99€ kostet:



Göttliche Aufrichtung

Wow, also das klingt wirklich abgefahren, oder? Was heißt das denn nun? Also, was ich persönlich nicht an mir ändern kann, ist meine Skoliose, die ich seit meinem 18. Lebensjahr habe. Glücklicherweise hatte ich nie genug Geld für eine Operation. Denn mit fortschreitendem Wissen über Möglichkeiten der Heilung habe ich zu jemandem gefunden, der Wirbelsäulen mithilfe von Energie aufrichten kann. Für immer. Ohne mich zu berühren.

Diese Frau hat mich noch nie (bis auf ein Foto von mir) im Leben gesehen. Und doch wusste sie von meiner Skoliose, meiner ständigen Traurigkeit und dass dafür der Atlaswirbel verantwortlich ist, der bei mir schiefsteht. Da die Psyche an die Wirbelsäule direkt angeschlossen ist, hat eine schiefe Wirbelsäule nicht nur Auswirkungen auf meinen körperliches Wohlbefinden, sondern auch auf das meiner Seele.

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