In einem Monat geht's los - Bangkok, ich komme!

Dies ist mein letzter geplanter Vorbereitungs-Blogeintrag, in dem ich euch nochmal näherbringen möchte, wie ich mich vor so einem großen Vorhaben fühle und was noch auf der Liste abzuhaken ist, bevor ich das Land verlasse.

Zuerst muss ich erwähnen, dass es manchmal einfach ratsam ist, auch mal zur Zeitung zu gehen und zu fragen, ob das, was man vorhat, eventuell die Interessen der örtlichen Medien bedient. Es war total einfach und schnell geklärt, das Interview gab es 2 Tage, nachdem mein Bruder und ich bei der Lausitzer Rundschau waren, und heute wurde er veröffentlicht. Hier könnt ihr den Artikel nochmal nachlesen:

https://lr-online.de/lausitz/cottbus/die-bremer-brueder-aus-cottbus-wollen-mal-eben-leben_aid-7013981


 

Es ist schon eine Erfahrung, so in den Medien zu stehen, ich bin auch etwas stolz und froh, dass wir einfach mal gefragt haben, denn das kostet ja nichts. Immerhin passiert es ja nicht alltäglich, dass man neben Donald Trump in den Nachrichten angezeigt wird (siehe Foto).

Nun sieht es sogar so aus, dass ich für die LR monatliche Berichte meiner Reise schreiben darf, die dann also auch Nicht-Internetnutzer erreichen. Dafür fehlen dann sogar mir die Worte!


Wie ihr meiner Vorbereitungsliste entnehmen könnt, habe ich mir nun auch schon ein paar Dollar bestellt. Die brauche ich auf jeden Fall für den Notfall oder für die sogenannten "Visa-on-arrival", die man direkt am Flughafen bekommt. Wie kommt man an diese Noten? Da mittlerweile Banken ja immer weniger realen Service anbieten, bekommt man solche Dollarnoten zum Beispiel nicht mehr am Schalter. Ich musste im Online-Service meiner Bank eine Bestellung starten. Das Geld habe ich bar im REWE eingezahlt (mittels Barcode) und 2 Tage später kamen die Dollarnoten per Post bei mir an. 


Ich versuche mal, euch zu beschreiben, wie ich mich fühle. Immerhin geht es ja nicht um eine zweiwöchige Reise ins Nachbarland, sondern um ein alles veränderndes Vorhaben. Lange habe ich sie nicht gespürt - die Angst. Doch wir kennen sie alle, wenn uns etwas bevorsteht, von dem wir nicht wissen, was genau es ist. Es gibt natürlich viele Dinge, die mir da drüben passieren könnten. Dazu kommt die Angst, dass ich mich dort nicht wohlfühlen könnte, aber letztendlich zeigt uns Angst ja auch nur, dass wir lieber ein bisschen mehr vorsorgen, als uns völlig unvorbereitet in ein Wagnis zu stürzen, dass dann schiefgeht. Außerdem überwiegt bei mir die Freude auf diese Chance, die Veränderung und die Erfahrungen, die auf mich warten.

 

Es ist schön, nochmal Zeit mit seiner Familie zu verbringen, alte und neue Freunde zu treffen und die Zeit gemeinsam zu genießen. Das macht es natürlich auch etwas schwerer Abschied zu nehmen. Aber um auch das positiv zu sehen, mache ich mir deutlich, wie schön es ist, solch tolle Menschen in meinem Leben zu haben und zu wissen, dass ich nicht vergessen werde, egal, wie lange ich weg bin.

 

Auch, wenn meine Liste fast komplett abgehakt ist, sind doch immer noch viele Dinge zu tun. Dabei handelt es sich vor allem um bürokratische und finanzielle Vorkehrungen. Beispielsweise muss ich mich eine Woche vor meinem Flug offiziell abmelden oder mich um meine Wohnung kümmern. Ein Augenmerk fällt immer noch den Bitcoin und die anderen Kryptowährungen, die mich immer noch faszinieren.

Darüber hinaus informiere ich mich noch über Vietnam, Laos und Sri Lanka, drei Länder, die ich wirklich sehr interessant finde und die ich unbedingt sehen möchte! Alle wichtigen Infos drucke ich dann aus und nehme sie in einem dünnen Hefter mit, um diese vor einem Besuch des jeweiligen Landes nochmal gründlich durchzugehen.

 

Am Ende bleibt noch ein bisschen Zeit, um Werbung für meinen Blog zu machen, die Webseite so anzupassen, dass sie mir gefällt und vielleicht sogar der ein oder andere ruhige Moment, in dem ich realisiere, was für eine wundervolle Sache mir bevorsteht.

 


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